Personal vor großer Glasfensterfront
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Stress im Alltag

Stress ist für viele Menschen bereits zur Selbstverständlichkeit geworden und das ist ein großes Problem. Durch Stress können schwerwiegende Erkrankungen entstehen und meist spürt man die Spätfolgen nicht oder erkennt sie viel zu spät. Aber auch die gesundheitlichen Einschränkungen, die man unmittelbar während des Stresses anhand von Kopfschmerzen oder Ähnlichem verspürt, geben sehr vielen Menschen zu schaffen.

Die Lösung für dieses Problem ist eigentlich sehr simpel, aber nur sehr schwierig in der Wirklichkeit umzusetzen. Menschen benötigen mehr Zeit für sich selbst und müssten weniger arbeiten. Leider ist dies nur sehr schwer oder kaum umsetzbar, da das Arbeitsleben strikte Regeln hat und die Wirtschaft deutlich schlechter wäre, wenn Menschen weniger arbeiten würden. Das würde wiederum dazu führen, dass das Leben in Deutschland härter wäre und man nicht den jetzigen Luxus hätte.

Es muss also ein Mittelweg gefunden werden, der versichert, dass Menschen unter weniger Stress leiden und zeitgleich dafür sorgt, dass die Wirtschaft nicht untergeht.

Ein möglicher Ansatz wäre, dass Menschen in gewissen Berufen für ihre Arbeit bezahlt werden würden, anstatt für die Stunden, die sie abliefern. Wenn man zum Beispiel in der Produktion nicht mit einem Zeitwertkonto arbeiten würden, sondern einfach eine Aufgabe hätte, die man zum Beispiel an dem Tag zu erfüllen hat, dann könnte man sich erstens den Tag selbst gestalten und die Arbeitszeit so legen, dass es für einen selbst am besten ist und andererseits würde man konzentriert arbeiten, um die Aufgabe zu erfüllen und um danach frei zu haben.

Das Problem bei diesem Ansatz ist, dass sich manche Menschen stressen würden, um die Arbeit möglichst schnell zu erledigen, um schnell in den Feierabend zu kommen. Dabei würde aber eventuell die Qualität sinken und es wäre schwieriger für Unternehmen zu planen, wie sie ihre Arbeiter einzusetzen haben.

Viertägige Arbeitswoche

Ein neuer Ansatz, um den Stress in der Arbeitswelt zu verringern, wird zurzeit durch eine viertägige Arbeitswoche getestet. Menschen arbeiten nur noch vier Tage in der Woche und somit nur noch für 32 Stunden. Trotzdem bekommen sie das gleiche Gehalt, als würden sie für 40 Stunden die Woche arbeiten.

Das Besondere bei diesem Arbeitsmodell ist, dass es in manchen Berufsfeldern zur höheren Produktivität führte. In einem Test in Großbritannien ergab sich aus den Studien, dass Menschen, die vor allem am PC arbeiten, weitaus produktiver an vier Tagen waren, als es bei fünf Tagen der Fall war. Das liegt einfach daran, dass sie sich gezielter auf die Arbeit konzentriert haben und deutlich entspannter waren. Zudem haben sie mehr Zeit auf der Arbeit mit tatsächlicher Arbeit verbracht. Im Büro kommt es oft vor, dass man Perioden hat, in denen man nicht produktiv ist oder sogar keine Arbeit hat. Diese Perioden werden durch das viertägige Arbeitsmodell eliminiert und die Arbeitszeit wird auch für Arbeit genutzt.

Zudem hat es den positiven Effekt, dass Menschen mehr Freizeit haben und dadurch ausgeglichener sind. Das überträgt sich auch positiv auf die Arbeit und die Menschen arbeiten einfach effektiver.

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